Museums-Altstadt Lübeck
Museen in der Lübecker Altstadt – Kultur und Geschichte zum Anfassen
Die Lübecker Altstadt ist nicht nur UNESCO-Weltkulturerbe, sondern auch eine wahre Schatzkammer der Museums-Kultur. Eine Vielzahl von Museen bereichert das historische Herz der Hansestadt und ist fußläufig ganz leicht zu erreichen. Hier, zwischen den mittelalterlichen Gassen und majestätischen Backsteinfassaden, erwarten einen Geschichten von Hansekaufleuten, Nobelpreisträgern und jahrhundertealter Kunst.
Ob man sich für die berühmten Lübecker Literaten interessiert, die faszinierende Hansegeschichte ergründen möchte oder einfach nur die Seele in einem der schönsten Museen Deutschlands baumeln lassen will – die Lübecker Altstadt bietet kulturelle Vielfalt auf höchstem Niveau.

Die literarischen Schätze: Den Nobelpreisträgern auf der Spur
Buddenbrookhaus – Weltliteratur am authentischen Ort
Im Herzen der Altstadt, direkt am Markt, steht das Haus, das Thomas Mann in den „Buddenbrooks“ unsterblich gemacht hat. Aktuell ist es wegen des großen Umbaus geschlossen – künftig soll es auf deutlich größerer Fläche vom Leben und Werk der Brüder Thomas und Heinrich Mann erzählen.
Wer trotzdem nicht leer ausgehen will: Zwischen Marienkirche und Rathaus liegt „Buddenbrooks am Markt“, Museumsshop und Infocenter zugleich, mit einem kleinen Ausstellungsraum. Dort läuft die Ausstellung „Manns am Markt“. Veranstaltungen, Lesungen und Spaziergänge des Museums finden weiterhin an wechselnden Orten in der Stadt statt – das komplette Programm steht auf der Website.
2026 wird übrigens gefeiert: Der Roman „Buddenbrooks“ wird 125 Jahre alt.
Günter Grass-Haus – Wort und Bild vereint
In der Glockengießerstraße erwartet einen das Günter Grass-Haus. Hier erlebt man eine einzigartige Mischung aus Literatur und bildender Kunst. Grass war nicht nur Schriftsteller, sondern auch Grafiker und Bildhauer. Diese Vielseitigkeit spürt man in jeder Ecke des Museums. Die wechselnden Sonderausstellungen zeigen oft faszinierende Verbindungen zwischen Literatur und Kunst. Weitere Infos auf der Website.
Gut zu wissen: Geöffnet ist täglich von 10 bis 17 Uhr, geschlossen nur am 24., 25. und 31. Dezember sowie am Neujahrstag. Der Eintritt kostet 9 Euro, für alle unter 18 sowie für Schüler, Studierende, Auszubildende und Inhaber der LübeckCard ist er frei. Öffentliche Führungen durch Dauer- und Sonderausstellung gibt es samstags um 11 Uhr für 4 Euro zusätzlich.
Bis zum 10. Januar 2027 läuft die Sonderausstellung „Helme Heine – Es war einmal …“. Wer mit Kindern kommt, ist hier goldrichtig.












Willy-Brandt-Haus – Geschichte und Politik erleben
Einer von drei Lübecker Nobelpreisträgern wird im Willy-Brandt-Haus gewürdigt. Hier taucht man ein in das Leben des gebürtigen Lübeckers, der vom Widerstandskämpfer zum Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger wurde. Der Eintritt ist für jeden Besucher und jederzeit kostenlos. Die Ausstellung zeigt nicht nur sein beeindruckendes Leben, sondern auch wichtige Kapitel deutscher und europäischer Zeitgeschichte. Weitere Infos auf der Website.
Gut zu wissen: Königstraße 21, geöffnet täglich von 11 bis 18 Uhr – also auch montags, wenn die meisten anderen Häuser zu haben. Das macht es zum idealen Wochenstart für einen Museumstag in Lübeck.
Das Herz der Hanse: Geschichte zum Anfassen
Museum Holstentor – Lübecks stolzes Wahrzeichen
Was wäre Lübeck ohne sein berühmtes Holstentor? Hinter den dicken Backsteinmauern des Wahrzeichens entdeckt man die faszinierende Geschichte der „Königin der Hanse“. Alte Schiffsmodelle, Rüstungen und ein historisches Lübeckmodell erzählen von Handel, Macht und Reichtum der Hansezeit. Besonders Kinder lieben die Geschichten von Piraten und Kaufleuten, die hier lebendig werden. Weitere Infos auf der Website.
Gut zu wissen: Holstentorplatz, geöffnet täglich von 10 bis 18 Uhr. Geschlossen bleibt nur an Heiligabend, dem ersten Weihnachtstag, Silvester und Neujahr – an allen anderen Feiertagen ist offen, sogar am Reformationstag. Der Eintritt kostet 9 Euro. Frei hinein kommen alle unter 18, Schüler, Studierende und Auszubildende, Freiwillige im FSJ, Inhaber der LübeckCard und der Ehrenamtskarte sowie Schwerbehinderte ab 50 Prozent samt Begleitperson.
Sonntags um 14 Uhr gibt es regelmäßig die öffentliche Führung „Das Holstentor, Lübeck und die Welt – Macht durch Handel“ für 4 Euro zusätzlich.








Europäisches Hansemuseum – Zeitreise durch die Hansegeschichte
Das moderne Europäische Hansemuseum wurde auf dem Gelände des historischen Burgklosters errichtet und ist die erste Adresse, um die europäische Geschichte der Hanse zu verstehen. Interaktive Ausstellungen und beeindruckende Originalexponate führen durch die Zeit, als Lübeck das Handelszentrum Nordeuropas war. Weitere Infos auf der Website.
Gut zu wissen: An der Untertrave 1, geöffnet täglich von 10 bis 18 Uhr, geschlossen nur an Heiligabend. Erwachsene zahlen 16 Euro für die Dauerausstellung, ermäßigt 10 Euro. Frei hinein kommen alle unter 18, Schüler, Studierende und Auszubildende, Inhaber der LübeckCard und der Ehrenamtskarte, Schwerbehinderte ab 50 Prozent samt Begleitung – und wer an seinem Geburtstag vorbeikommt. Eine Jahreskarte kostet 30 Euro.
Das Burgkloster ist im Ticket für die Dauerausstellung bereits enthalten. Wer nur das Baudenkmal sehen möchte, zahlt an der Kasse 8 Euro.
Wichtig: Tickets gibt es nur mit Zeitfenster. Wer weiter anreist, sollte vorab online buchen, sonst kann es Wartezeit geben.
Ein schöner Zug: Wer mit Rad, Bus, Bahn oder zu Fuß anreist, bekommt an der Kasse einen Gutschein für ein Freigetränk. Das Museum ist außerdem Refill-Station – die eigene Trinkflasche wird kostenlos aufgefüllt. WLAN gibt es gratis, die Ausstellung lässt sich auf Deutsch, Englisch, Schwedisch und Russisch erkunden.
Barrierefreiheit: Alle Räume sind stufenlos über Aufzüge oder Treppenlifte erreichbar, barrierefreie WCs mit Wickeltisch gibt es im Kassenbereich und im Burgkloster, Rollstühle und mobile Sitzgelegenheiten werden kostenlos ausgeliehen. Eingeschränkt ist derzeit der Zugang zu Gerichtssaal, Gefängniszellen und zur Fläche „Vermächtnis der Hanse“ – dort laufen Sanierungsarbeiten.
Und noch ein Tipp für die Pause: Im angrenzenden Beichthaus des Museumsareals sitzt das Café Fräulein Brömse – eine unserer Empfehlungen auf der CaféCulTour.
Kunstschätze und kulturelle Vielfalt
St. Annen-Museum – Eines der schönsten Museen Deutschlands
Im ehemaligen Kloster St. Annen erwartet einen eine der bedeutendsten Sammlungen norddeutscher Kunst. Die größte Sammlung norddeutscher Schnitzaltäre, kostbare Stickereien und funkelnde Silberschmiedearbeiten machen dieses Museum zu einem wahren Juwel. Man sollte sich Zeit für die mittelalterliche Klosteranlage selbst nehmen, die bereits ein Kunstwerk ist. Weitere Infos auf der Website.
Kunsthalle St. Annen – Moderne Kunst im historischen Ambiente
Direkt im Museumsquartier St. Annen findet man die Kunsthalle mit zeitgenössischen Ausstellungen. Der Kontrast zwischen moderner Kunst und mittelalterlicher Architektur schafft besondere Kunsterlebnisse. Weitere Infos auf der Website.
Gut zu wissen: St.-Annen-Straße 15. Beide Häuser haben dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet, montags ist zu. Geschlossen bleibt an Heiligabend, dem ersten Weihnachtstag, Silvester und Neujahr.
Wer beide Häuser sehen will – und das lohnt sich, weil der Sprung vom mittelalterlichen Schnitzaltar zur Gegenwartskunst genau den Reiz des Quartiers ausmacht -, fährt mit dem Lübeck Day Pass für 14 Euro am günstigsten. Kinder und Jugendliche unter 18, Schüler, Studierende, Auszubildende sowie Inhaber der LübeckCard und der Ehrenamtskarte zahlen nichts.
In der Kunsthalle läuft bis zum 25. Oktober 2026 die Ausstellung „Dimensionen der Freiheit. Carl-Henning Pedersen und Else Alfelt“.














Museum Behnhaus Drägerhaus – Von der Romantik zur Moderne
Nach umfassender Sanierung präsentiert sich dieses Museum wieder in neuem Glanz. In den prächtigen Räumen des klassizistischen Stadtpalais erwarten einen Meisterwerke von Caspar David Friedrich bis Edvard Munch. Die Sammlung des 19. Jahrhunderts und der Klassischen Moderne macht das Museum zu einem Muss für Kunstliebhaber. Weitere Infos auf der Website.
Gut zu wissen: Königstraße 9-11, dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr, montags geschlossen. Der Eintritt kostet 9 Euro, für alle unter 18 sowie für Schüler, Studierende, Auszubildende und Inhaber der LübeckCard ist er frei.
Wichtig: Das Behnhaus ist nach abgeschlossener Sanierung wieder regulär geöffnet. Im benachbarten Drägerhaus haben die Arbeiten dagegen gerade erst begonnen – dieser Teil bleibt vorerst geschlossen.
Bis zum 22. November 2026 zeigt das Haus die Ausstellung „Alfred Mahlau. Festzug 1926″.







Natur und Wissenschaft entdecken
Museum für Natur und Umwelt – Die Geheimnisse des Nordens
Direkt neben dem Dom lädt das Museum für Natur und Umwelt zum Entdecken ein. Eiszeitspuren, die Vielfalt der regionalen Gewässer und versteinerte Wale warten darauf, erkundet zu werden. Mit vielen Anfass- und Mitmach-Stationen ist es besonders für Familien ein Erlebnis. Weitere Infos auf der Website.
Gut zu wissen: Musterbahn 8, direkt am Dom. Dienstags bis freitags von 9 bis 17 Uhr, samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr. Montags ist geschlossen, ebenso an Neujahr, Heiligabend, dem ersten Weihnachtstag und Silvester.
Mit 7 Euro ist es das günstigste Haus im Verbund – und mit seinen Anfass- und Mitmach-Stationen das familienfreundlichste. Unter 18 Jahren ist der Eintritt frei, Gruppen ab zwölf Personen zahlen 6 Euro pro Kopf.
Bis zum 13. September 2026 läuft die Sonderausstellung „Bis auf die Knochen“.
Und für die Pause danach: Im Haus sitzt das Konvent am Dom, eine unserer Empfehlungen auf der CaféCulTour. Der Kreuzgang des Doms führt direkt herüber.









Der Lübecker Dom, das Museum für Natur und Umwelt, der Mühlenteich und im Hintergrund die Lübecker Altstadt in der 360°-Tour.
Sakrale Kunst und Geschichte
Katharinenkirche – Museum in gotischem Gewand
Die ehemalige Kirche dient heute als städtische Museumskirche und beherbergt bedeutende Kunstwerke. Besonders sehenswert sind die Skulpturen von Ernst Barlach an der Westfassade, die man auch von außen bewundern kann. Weitere Infos auf der Website.
Gut zu wissen: Königstraße, Ecke Glockengießerstraße. Die Museumskirche öffnet nur in der Saison – 2026 vom 2. April bis zum 11. Oktober, jeweils donnerstags bis sonntags von 12 bis 16 Uhr. Dazu kommen die vier Adventssamstage am 28. November sowie am 5., 12. und 19. Dezember, ebenfalls von 12 bis 16 Uhr.
Der Eintritt kostet 4 Euro, unter 18 Jahren ist er frei. Die Barlach-Skulpturen an der Westfassade lassen sich auch außerhalb dieser Zeiten von der Straße aus betrachten – dafür braucht es kein Ticket.
Die großen Kirchen als lebendige Museen
St. Petri mit seinem begehbaren Kirchturm und dem grandiosen Panoramablick über die Stadt, der majestätische Dom zu Lübeck mit seiner beeindruckenden Backsteingotik, St. Jakobi als Kirche der Seefahrer und Fischer – mit der Pamirkapelle und dem Rettungsboot des 1957 gesunkenen Segelschulschiffs – oder die weltberühmte Marienkirche mit dem höchsten Backsteingewölbe der Welt: Jede der großen Altstadtkirchen erzählt ihre eigenen Geschichten und lädt zur Besichtigung ein.
Wichtig für die Planung: St. Marien wird ab dem 1. Oktober 2026 wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten geschlossen, voraussichtlich bis Mai 2027. Wer die Kirche noch sehen möchte, sollte den Besuch nicht aufschieben. Für die Besichtigung wird der sogenannte MarienTaler erhoben, 5 Euro für Erwachsene, ermäßigt 3 Euro. Kinder und Jugendliche kommen frei hinein. Wer zum Gebet, zum Kerzenanzünden oder zu Andacht und Gottesdienst kommt, zahlt nichts.
Gut zu wissen „Sr. Petri“: Der Turm von St. Petri ist vom 1. März bis 21. Dezember täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet, vom 22. Dezember bis Ende Februar von 11 bis 17 Uhr. Für den Aufstieg wird ein Erhaltungsbeitrag erhoben: Erwachsene 5 Euro, Studierende bis 27 Jahre 3 Euro, Schüler zwischen 6 und 17 Jahren 1 Euro, Kinder bis 5 Jahre und Begleitpersonen mit Merkzeichen „B“ kostenlos. Gruppen ab zehn Personen zahlen 4 Euro pro Person.
Die Aussichtsplattform liegt in 50 Metern Höhe und wird per Aufzug erreicht – zu diesem führen allerdings rund 50 Treppenstufen. Barrierefrei ist der Aufstieg deshalb leider nicht. Das Café in der Kirche hat täglich von 12 bis 17 Uhr geöffnet.
Gut zu wissen „Dom“: Geöffnet täglich von 10 bis 16 Uhr, allerdings nicht während Gottesdiensten, Amtshandlungen und Konzerten. Zwei Dauerausstellungen im Glockenturm und im Ostchor erzählen die Geschichte der Kathedrale. Vom Kreuzgang im südlichen Querhaus gelangt man direkt ins Museum für Natur und Umwelt.












Weitere besondere Museen
KOLK 17 – Figurentheater und Museum
Im Kolk, direkt neben dem Petrikirchhof, entführt KOLK 17 in die Welt des Figurentheaters. Hier stehen nicht nur handgefertigte Figuren in Vitrinen – nebenan wird auf einer eigenen Bühne gespielt, für Erwachsene wie für Familien. Die Ausstellung „Figurentheater – Spiel des Lebens“ fragt danach, warum Menschen überall auf der Welt Leben in Figuren hineinsehen. Weitere Infos auf der Website.
Gut zu wissen: Das Museum ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Weil die Besucherzahl in der Ausstellung begrenzt ist, empfiehlt sich ein Ticket mit Zeitfenster vorab – besonders bei längerer Anreise. Schüler, Studierende, Auszubildende und Teilnehmende an Freiwilligendiensten bis 26 Jahre zahlen ermäßigt.
Das Haus ist mit Rollstuhl, Rollator und Kinderwagen stufenlos erreichbar, es gibt Aufzüge und barrierefreie WCs. Parkplätze am Haus gibt es keine – das nächste Parkhaus ist das Parkhaus Mitte in der Schmiedestraße, behindertengerechte Stellplätze finden sich An der Obertrave gegenüber Nummer 9.
Niederegger Marzipanmuseum
Im Herzen der Altstadt, im 2. Stock des berühmten Cafés Niederegger, erfährt man alles über die Geschichte des Marzipans und sieht eindrucksvolle Figuren aus der süßen Masse. Ein süßer Abschluss für jeden Museumsbesuch. Weitere Infos auf der Website.
Gut zu wissen: Zweites Obergeschoss des Café Niederegger, Breite Straße 89. Der Eintritt ist frei. Zwölf lebensgroße Figuren aus Marzipan erwarten einen – von Grimmelshausen über Thomas Mann bis Wolfgang Joop. Dazu ein Film über die Herstellung und die Geschichte einer Mandelmasse, die als Heilmittel aus der Apotheke begann und über Venedig nach Lübeck kam.
Praktische Tipps für den Museumsbesuch
Alle Museen auf einen Blick – Deine Karte für den Kulturspaziergang
Elf Museen und fünf Kirchen, alle auf der Altstadtinsel, alle zu Fuß erreichbar. Klick auf einen Marker, dann siehst Du, was Dich erwartet, und kommst direkt zur Seite des Hauses.
Vom Holstentor im Westen bis zum Dom im Süden sind es zu Fuß knapp zwanzig Minuten – quer über die Insel, vorbei an Rathaus und Marienkirche. Wer klug plant, legt sich zwei oder drei Häuser auf eine Route und lässt sich unterwegs treiben. Denn zwischen den Museen liegt das, was Lübeck ausmacht: Gassen, Höfe, Backstein und der eine Kaffee, den man nicht eingeplant hatte.
Tipp: Museumsquartier St. Annen und Kunsthalle liegen unter derselben Adresse – die beiden Marker überlagern sich fast. Zoom hinein, dann trennen sie sich.
Der Lübeck Day Pass – Schlüssel zur Kultur
Mit dem Lübeck Day Pass besucht man alle Häuser des Lübecker Museumsverbunds so oft man mag – Buddenbrookhaus, Günter Grass-Haus, Katharinenkirche, Museum Holstentor, Museum für Natur und Umwelt, Museum Behnhaus Drägerhaus, Museumsquartier St. Annen mit Kunsthalle und St. Annen-Museum, dazu Sammlung Kulturen der Welt und Industriemuseum Herrenwyk.
Es gibt vier Varianten: den Tagespass für 14 Euro, die Zwei-Tages-Variante für 18 Euro sowie jeweils eine Plus-Version, die zusätzlich den Turm von St. Petri und die Marienkirche einschließt – 18 Euro für einen Tag, 22 Euro für zwei. Wer öfter kommt, fährt mit der Jahreskarte für 40 Euro besser.
Kostenlos hinein kommen Kinder und Jugendliche unter 18, Schüler, Studierende und Auszubildende, Inhaber der LübeckCard und der Ehrenamtskarte sowie Schwerbehinderte ab 50 Prozent samt Begleitperson. Aktuelle Preise und der Ticketkauf laufen über die Website der Lübecker Museen.
Die Lübecker Museumsnacht
Einmal im Jahr, Ende August, verwandelt sich die Altstadt zur Museumsnacht. Bis Mitternacht öffnen alle Kultureinrichtungen ihre Türen und bieten außergewöhnliche Einblicke in ihre Sammlungen. Die 24. Auflage findet am Samstag, dem 29. August 2026 statt.
Museum aufs Ohr – Der Podcast
Auch von zuhause aus kann man in die Museumswelt eintauchen. Der Podcast „Museum aufs Ohr“ bringt spannende Geschichten und Hintergrundinformationen direkt ins Wohnzimmer.
Ein Kulturspaziergang durch die Jahrhunderte
Die Schönheit der Lübecker Museumslandschaft liegt nicht nur in den einzelnen Häusern, sondern auch in ihrer fußläufigen Erreichbarkeit. Man kann entspannt durch die mittelalterlichen Gassen schlendern und dabei verschiedene Epochen durchleben – vom mittelalterlichen Kloster St. Annen über die Hansegeschichte im Holstentor bis hin zu den literarischen Welten der Nobelpreisträger.
Die Museen der Lübecker Altstadt sind mehr als nur Ausstellungsräume – sie sind Geschichtenerzähler, Zeitmaschinen und Inspirationsquellen. Jedes Haus hat seinen eigenen Charakter, seine eigenen Schätze. Zusammen bilden sie ein kulturelles Netzwerk, das die reiche Geschichte und lebendige Gegenwart dieser besonderen Stadt widerspiegelt.
Wer einmal durch die Altstadt gewandelt ist, von Museum zu Museum, der versteht, warum Lübeck nicht nur Weltkulturerbe, sondern auch ein lebendiges Zentrum der Kultur ist. Hier wird Geschichte nicht nur bewahrt, sondern täglich neu erlebt.
Genieße einen malerischen Videostreifzug durch die Museen der Lübecker Altstadt – Geschichte…
Was gerade oder demnächst geschlossen ist – der Stand vor dem Besuch
Lübeck saniert. Gleich mehrere Häuser sind derzeit ganz oder teilweise nicht zugänglich, und diese Information steht verstreut auf einem Dutzend verschiedener Websites. Deshalb hier die Übersicht an einem Ort, damit niemand vor einer verschlossenen Tür steht.
Buddenbrookhaus – komplett geschlossen. Das Haus am Markt wird umgebaut und erweitert. Ein Wiedereröffnungstermin steht nicht fest. Ersatzweise gibt es zwischen Marienkirche und Rathaus „Buddenbrooks am Markt“ mit Museumsshop, Infocenter und einem kleinen Ausstellungsraum. Veranstaltungen und Lesungen finden weiterhin an wechselnden Orten statt.
Drägerhaus – geschlossen. Das Museum Behnhaus Drägerhaus besteht aus zwei Häusern. Das Behnhaus mit der Gemäldesammlung ist nach abgeschlossener Sanierung wieder offen. Im Drägerhaus haben die Arbeiten gerade begonnen, dieser Teil bleibt vorerst zu.
St. Marien – ab 1. Oktober 2026 geschlossen. Die Marienkirche wird saniert und bleibt voraussichtlich bis Mai 2027 dicht. Wer das höchste Backsteingewölbe der Welt sehen möchte, sollte das noch in diesem Sommer tun.
Katharinenkirche – Saisonende am 11. Oktober 2026. Die Museumskirche öffnet nur von April bis Oktober und dann auch nur donnerstags bis sonntags von 12 bis 16 Uhr. Danach gibt es nur noch die vier Adventssamstage, bevor sie im April 2027 wieder in die Saison startet. Die Barlach-Skulpturen an der Westfassade kann man das ganze Jahr über von der Straße aus betrachten.
Europäisches Hansemuseum – Teilbereiche gesperrt. Das Museum ist regulär geöffnet, im Burgkloster laufen aber Sanierungsarbeiten. Der barrierefreie Zugang zu Gerichtssaal, Gefängniszellen und zur Ausstellungsfläche „Vermächtnis der Hanse“ ist derzeit nicht möglich. Auch der Aufzug zwischen Foyer und Dachterrasse ist außer Betrieb.
Und ein Hinweis zur Anreise: Die Beckergrube ist wegen des städtischen Mobilitätskonzepts voraussichtlich bis Ende 2026 voll gesperrt. Busse vom Gustav-Radbruch-Platz in Richtung ZOB und Hauptbahnhof halten deshalb nicht an der Haltestelle „Große Burgstraße“ – wer zum Hansemuseum, zu St. Jakobi oder zum Burgtor will, plant die Fahrt besser mit einem Routenplaner.
Uneingeschränkt geöffnet sind dagegen das Museum Holstentor, das Günter Grass-Haus, das Willy-Brandt-Haus, das St. Annen-Museum mit der Kunsthalle, das Museum für Natur und Umwelt, KOLK 17 und das Marzipanmuseum bei Niederegger.
Stand: August 2026. Wir prüfen diese Übersicht regelmäßig, übernehmen aber keine Gewähr – im Zweifel hilft ein Blick auf die Website des jeweiligen Hauses.hautnah…
Entdecke „Rund um die Wakenitz“
Wakenitz.info ist Dein Wegweiser für alle Themen an rund um die Wakenitz und Lübecker Altstadt. Mit einem Klick auf den richtigen Wegweiser erfährst Du viel mehr über die Ufer der Wakenitz und die kulturellen Geheimnisse Lübecks. Oder besuche alle Wegweiser auf unserer Startseite.



Weitere Bilder zu den Lübecker Museen folgen in Kürze!
Für die ganz kleinen Großen unter uns gibt’s jetzt eine schöne Ecke auf Rund um die Wakenitz. Klicke hier für die original Lübsche GutNacht.
Lokale Nachrichten der bekanntesten Lübecker Medienhäuser. Klicke hier für die täglichen WakeNews.
Die schönsten Spielplätze findest Du Rund um die Wakenitz. Klicke hier, um mehr über unsere Spielplätze in Lübeck zu erfahren.
Deine besonderen Lübschen Schätze findest Du ebenfalls auf Rund um die Wakenitz. Klicke hier, um mehr Informationen zu unserer Schatzsuche zu erhalten.
Hinweis zu Bild- und Videonutzung auf dieser Website
Wir verwenden auf unserer Website ausschließlich Bild-, Grafik- und Videomaterial aus eigener Produktion sowie Zusendungen von Nutzerinnen und Nutzern („Fans“) unserer Seite. Alle eingesendeten Inhalte werden von uns sorgfältig geprüft – insbesondere im Hinblick auf mögliche alternative Quellen oder bestehende Urheberrechte Dritter. Auch externe Links werden mit größter Sorgfalt recherchiert und eingebunden.
Sollten Sie dennoch Anlass zur Beanstandung haben oder der Meinung sein, dass durch Inhalte auf dieser Website Ihre Rechte verletzt werden, bitten wir um einen kurzen Hinweis an mail@wakenitz.info oder per WhatsApp an +49 (0) 176 42911761. Wir nehmen jeden Hinweis ernst und kümmern uns umgehend um die Prüfung und gegebenenfalls um eine sofortige Korrektur oder Entfernung des betreffenden Inhalts. Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis.
Hinweis zur Arbeit unserer Redaktion und den Inhalten auf dieser Website
Rund um die Wakenitz ist ein gemeinnützig orientiertes Projekt für und von den Bürgern Lübecks. Gäste und alle anderen Besucher sind immer herzlich willkommen bei unserem Herzens-Projekt mitzumachen. Wir sind weder städtisch, noch kommerziell. Unsere Arbeit ist redaktionell unabhängig und an den Vereinszweck des Fördervereins ganzheitliche Beratung, Begleitung, Betreuung e. V. gebunden. Wir freuen uns über jeden, der unsere Arbeit finanziell oder ideell unterstützt, denn diese Arbeit fließt in einen guten und gemeinnützigen Zweck. Mehr über unsere Arbeit, unsere Zweckgebundenheit und unsere gemeinnützige Orientierung erfährst Du hier.